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  • Martin Grob

JLW-Tirol-Exkursion 2024: Auf Entdeckungstour durch das Herz der alpinen Landwirtschaft


Am vergangenen Samstag, 18. Mai 2024, lud die Junge Landwirtschaft Österreich (JLW) zu einer Exkursion in das Tiroler Unterland, um die dortige Land- und Forstwirtschaft näher kennenzulernen. Das Ziel des Ausflugs in den Westen war es, interessante Betriebe zu besuchen und den Austausch zwischen den Bundesländern zu fördern. Neben einer Führung durch die Zentrale der Tirol Milch in Wörgl standen ein Besuch bei der Bierol-Brauerei in Schwoich sowie eine Stallbesichtigung bei den Familien Feichtner in Kirchbichl und Ager in Bad Häring auf dem Programm.


„Die Tirol-Exkursion hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig und innovativ die Landwirtschaft in Österreich ist. Es war spannend zu sehen, wie engagiert die von uns besuchten Betriebe im Westen Österreichs sind und wie jeder auf seine Weise zur kleinstrukturierten Landwirtschaft in diesem Bundesland beiträgt“, sagt Martin Grob, Geschäftsführer der JLW.


Tirol Milch: Ein Vorreiter in der Milchwirtschaft

Die erste Station der Exkursion führte zur Zentrale der Tirol Milch in Wörgl, der größten Molkerei der Region, bei der täglich eine Million Liter Milch verarbeitet werden. Als Teil der Berglandmilch-Gruppe bezeichnet sich das Unternehmen selbst als „nachhaltigste Molkerei Mitteleuropas“ und zeigt dabei, wie nachhaltige Produktionsmethoden und modernste Technologie Hand in Hand gehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten im Rahmen einer Führung durch das Betriebsgelände spannende Einblicke in die Produktionsmethoden gewinnen. Zuletzt hat die Molkerei etwa 30 Millionen Euro in eine moderne Glasabfüllanlage investiert. Zum Abschluss der Führung gab es noch eine Verkostung durch das Produktsortiment.



Mittagessen im Lacknerhof: Kulinarik und Nachhaltigkeit

Danach ging es weiter zum Mittagessen im Lacknerhof in Oberlangkampfen. Der Betrieb ist nicht nur Restaurant, sondern darüber hinaus auch noch Metzgerei, Bäckerei, Konditorei, Molkerei und Hofladen. Eine Vielzahl an Produkten wird selbst hergestellt und vermarktet.


„Ochs am Berg“ und Fam. Feichtner vlg. „Hainzen“: Tradition trifft Moderne

Im Anschluss stand ein Besuch bei Familie Ager bei „Ochs am Berg“ am Programm. Der Betrieb wird von Martina und Matthias Ager geführt und hat sich nach einem Neuaufbau im Jahr 2020 regionale Fleischproduktion auf höchstem Niveau zum Ziel gesetzt. Mittlerweile hat sich „Ochs am Berg“ als Vorreiter in der innovativen Rinderzucht und effizienten Selbstvermarktung etabliert. Anschließend besuchten die Exkursionsteilnehmer den Betrieb der Familie Feichtner vlg. „Hainzen“ in Kirchbichl, der für seinen starken Fokus auf Tierwohl bekannt ist.


„Bierol“: Leidenschaft für regionale Braukunst

Der letzte Halt der Exkursion war bei „Bierol“, wo der Mitgründer und Braumeister Christoph Bichler handwerkliche Braukunst mit regionaler Verbundenheit vereint. Die Marke „Bierol“ steht für eine Braukunst, die traditionelle Methoden hinterfragt und neu interpretiert. Die Vision von „Bierol“ ist es, Biere ausschließlich mit Zutaten vom eigenen Hof zu brauen.

Ausblick und die Bedeutung der Exkursion

„Die Tirol-Exkursion hat uns einmal mehr gezeigt, wie bereichernd der Austausch zwischen den Bundesländern ist“, erklärte JLW-Geschäftsführer Martin Grob.

Ein großes Dankeschön an das Tiroler JLW-Mitglied Bernhard Hauser, dessen Idee diese Exkursion erst möglich machte.

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