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EDUCA-Modul 9: 30 Jungbäuerinnen und Jungbauern zu Gast in Brüssel

Anita Sturm-Leithner
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Drei Tage voller Einblicke, Gespräche und europäischer Perspektiven: Im Rahmen des EDUCA-Ausbildungsprogramms reisten 30 Jungbäuerinnen und Jungbauern nach Brüssel. Ziel des Moduls war es, die Europäische Union und ihre Institutionen unmittelbar vor Ort kennenzulernen und ein besseres Verständnis für deren Arbeitsweise und Bedeutung für die Landwirtschaft zu gewinnen.


Brüssel ist das Zentrum zahlreicher Entscheidungen, die auch den landwirtschaftlichen Alltag in Österreich betreffen. Beim dreitägigen Programm erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daher vielfältige Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen und die agrarische Interessenvertretung.


Den Auftakt bildete eine Stadtführung durch die belgische Hauptstadt. Am Montag standen anschließend die Arbeitsweise der Europäischen Kommission und aktuelle politische Schwerpunkte mit Dr. Michael Losch von der Europäischen Kommission, DG AGRI, auf dem Programm. Weitere Stationen waren CEJA – European Council of Young Farmers, die Interessenvertretung der österreichischen Bundesländer in Brüssel sowie ein Austausch mit Johannes Perterer, ORF-Korrespondent in Brüssel. Auch ein Besuch im Haus der Europäischen Geschichte bot Gelegenheit, europäische Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.


Im direkten Austausch mit dem Europäischen Parlament

Ein besonderer Schwerpunkt des dritten Tages lag auf der agrarischen Interessenvertretung in Brüssel. Matthias Gröger und Verena Scherfranz von der Landwirtschaftskammer Österreich gaben Einblicke in die Themen GAP und MFF und deren Bedeutung.


Anschließend erhielten die Jungbäuerinnen und Jungbauern bei einer Führung durch das Europäische Parlament einen direkten Einblick in das Herzstück der europäischen Gesetzgebung. Ein besonderer Programmpunkt war dabei der Austausch mit MEP Alexander Bernhuber. Im persönlichen Gespräch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen und Themen rund um die europäische Agrarpolitik direkt mit einem österreichischen Mitglied des Europäischen Parlaments diskutieren.


Europa greifbar machen

Das Ziel des EDUCA-Moduls war es, die Europäische Union nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern die Menschen und Institutionen hinter den europäischen Entscheidungen direkt vor Ort zu erleben. Gespräche mit Fachleuten, Vertreterinnen und Vertretern der Interessenvertretung, Medien und Politik ermöglichten den 30 Jungbäuerinnen und Jungbauern einen vielseitigen Blick auf die Arbeit in Brüssel.


Drei intensive Tage, zahlreiche Gespräche und viele neue Eindrücke machten das Modul 9 zu einer wertvollen Erfahrung für die nächste Generation der österreichischen Landwirtschaft.



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